ID: 338   |  veröffentlicht am: 20.05.2013   |   Hits: 141
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Was ist Diabetes ?


Die Zuckerkrankheit oder auch Diabetes Mellitus bezeichnet eine Anzahl von Stoffwechselkrankheiten. In der Antike wurde diese Krankheit bewiesen, indem man den Urin abschmeckte, wenn dieser süß war, waren die Risikofaktoren Diabetes vorhanden. Der süße Geschmack im Urin weist auf eine überhöhte Menge an Blutzucker (Hyperglykämie) hin.

Normalerweise liegt der Blutzuckerspiegel bei einer nüchternen und gesunden Person bei etwa 100 mg/dl ( Milligramm pro Deziliter ), bei einem solchen Blutzuckerwert sind in der Regel keine Risikofaktoren Diabetes vorhanden.Nach dem Essen kann dieser Wert auf rund 140 mg/dl steigen.

Alle Werte über diesen, weisen auf einen erhöhten Blutzuckerstand hin, welcher wiederum auf Diabetes weist. Heutzutage wird die Krankheit Diabetes durch einen oralen Glukosetoleranztest überprüft. Diabetes gibt es in 2 unterschiedlichen Typen. Jeder dieser Typen hat unterschiedliche Risikofaktoren Diabetes. Diese Risikofaktoren Diabetes Typ1 und Typ2 sind zum Teil ähnlich zum Teil unterschiedlich. Der Diabetes Typ1 entsteht durch einen Mangel an dem Hormon Insulin. Körpereigene Antikörper zerstören die Insulin produzierenden Zellen innerhalb der Bauchspeicheldrüse. Dieses Hormon namens Insulin hat eigentliche die Aufgabe, den Zucker, welcher mit der Nahrungsaufnahme automatisch mit aufgenommen wird aus dem Blut in die Zellen zu transportieren, welche diesen Zucker für die Gewinnung von Energie benötigen, kann seine Arbeit somit nun nichtmehr verrichten bzw. wird an sich nichtmehr produziert.

Dadurch Staut sich der im Blut enthaltende Zucker regelrecht an, da dieser nichtmehr geregelt werden kann, wodurch der Blutzuckerspiegel enorm ansteigt. Um diesem enormen Defizit an Insulin entgegenzusteuern muss sich der betroffene an Diabetes Erkrankte sein Leben lang, mehrfach über den Tag verteilt Insulin spritzen um sein Überleben sichern zu können. Dieser Form des Diabetes entsteht meist bereits im Jugend- bzw. Kindesalter. Vom Diabetes Typ 1 sind in Deutschland bereits um die 400.000 Menschen betroffen.

Der Typ2 entsteht zum einen durch eine nach und nach entstehende Insulinresistenz. Zum anderen kann es jedoch auch zu einer Überproduktion von Insulin kommen. Dieser Typ des Diabetes wird auch Alternsdiabetes genannt. Wie man sieht ist der Risikofaktor Diabetes Typ 1 nicht beeinflussbar, da dieser angeboren ist. Der Risikofaktor Diabetes Typ 2 jedoch ist beeinflussbar, da der Risikofaktor Diabetes Typ2 nicht angeboren ist und zum Beispiel durch eine bewusste Ernährung gelenkt werden kann. Das Problem der Risikofaktoren Diabetes Typ 2 ist, dass es wichtig ist, früh genug zu erkennen ob man an Diabetes erkranken kann um sich bewusst diesem Leben anzupassen und so dem Diabetes Typ 2 vorzubeugen und entgegen zu wirken. Beim Diabetes Typ 2 ist es nicht so, dass der Körper kein eigenes Insulin mehr herstellen kann, sondern das der Körper über die Zeit hinweg eine Insulinresistenz entwickelt hat. Dies bedeutet, dass durch die Risikofaktoren Diabetes, des Typs 2 die Zellen nichtmehr ausreichend auf das Insulin reagiert, wodurch das Hormon Insulin nichtmehr in der Lage ist, den Zucker aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. Nun steigt der Blutzuckerspiegel stark an, da sich der Zucker im Blut ablagert und nichtmehr von dem Insulin in die Zellen zur Energiegewinnung gebracht werden kann. Nun versucht der Körper dem Entgegenzuwirken, wodurch die Bauchspeicheldrüse erneut weiteres Insulin produziert um den Blutzuckerwert zu reduzieren.

Wenn selbst diese große, neuproduzierte Menge an Insulin nicht ausreicht um den zu hohen Blutzuckerpegel zu senken, entsteht der Typ 2 Diabetes. Die Risikofaktoren Diabetes Typ 2 sind neben der erblichen Veranlagung zum einen eine zu schlechte Ernährung. Das bedeutet eine zu fettige, einseitige und besonders Zuckerintensive Ernährung ist ein starker Risikofaktor Diabetes Typs 2. Zum anderen ist der Bewegungsmangel ein weiterer wichtiger Risikofaktor Diabetes Typ 2. Also achten die auf ihre Nahrung und auf ausreichend bzw. viel Bewegung. Mit einem gesünderem Lebensstil können die bewusst und zielgerichtet den Risikofaktoren Diabetes Typ 2 entgegenwirken! Der Diabetes des Typ 1 macht nur zu etwa 5 Prozent der gesamten Diabetiker aus. Über 90 Prozent beträgt die Anzahl der Diabetes Typ 2 erkrankten Diabetiker. Die sogenannte Familiäre Häufung ist beim Diabetes des Typ 1 sehr selten der Fall, beim Diabetes Typ 2 jedoch relativ oft anzutreffen. Somit ist die Familiäre Vererbung ein Risikofaktor Diabetes. Der Stoffwechsel ist jedoch bei beiden Diabetes Typen stabil. Die Diabetes Typ 1 erkrankten Diabetiker sind oft normal gewichtig, wohingegen die des Typ 2 sehr oft übergewichtig sind. Dieses Übergewicht ist ein Risikofaktor Diabetes. Um den Diabetes Typ 1 zu behandeln wird oft eine Jahrelange Therapie angewandt. Diese hat relativ hohe Erfolgschancen, auch wenn eine vollkommene Genesung nicht immer zu 100 Prozent garantiert werden kann. Um den Typ 2 zu behandeln oder ihn gar vorzubeugen gibt es viele Methoden. Zum einen die Umstellung der Ernährung. Das Gesunde Essen ist wichtig, da ein zu ungesundes, zuckerhaltiges oder fettes Essen ein Risikofaktor Diabetes ist. Auch wichtig ist eine gute Bewegungskultur. Viel Sport hilft sich fit zu halten und dem Diabetes entgegenzuwirken. Die letzte Option ist hier ebenfalls eine Insulintherapie. Diese Insulintherapien werden auf Lebenszeit durchgeführt!